Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Der Ausschuss ist zuständig für:

  1. die Umweltpolitik und Umweltschutzmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf:
    1. die Verschmutzung der Luft, des Bodens und des Wassers, die Behandlung und Wiederverwertung von Abfällen, gefährlichen Stoffen und Zubereitungen, Geräuschpegel, den Klimawechsel, den Schutz der Artenvielfalt,
    2. die nachhaltige Entwicklung,
    3. die internationalen und regionalen Maßnahmen und Übereinkommen zum Schutz der Umwelt,
    4. die Sanierung von Umweltschäden,
    5. den Zivilschutz,
    6. die Europäische Umweltagentur,
    7. die Europäische Chemikalienagentur;
  2. die öffentliche Gesundheit, insbesondere:
    1. die Programme und spezifischen Maßnahmen im Bereich der Volksgesundheit,
    2. pharmazeutische und kosmetische Erzeugnisse,
    3. die Gesundheitsaspekte des Bioterrorismus,
    4. die Europäische Arzneimittelagentur, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten;
  3. die Fragen der Lebensmittelsicherheit, insbesondere:
    1. die Kennzeichnung und die Sicherheit von Lebensmitteln,
    2. die veterinärrechtlichen Vorschriften in Bezug auf den Schutz der menschlichen Gesundheit vor Gefahren; die amtsärztliche Kontrolle von Lebensmitteln und ihrer Produktionsstätten,
    3. die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und das Europäische Lebensmittel- und Veterinäramt

Weitere Informationen zum Ausschuss finden Sie auf der Homepage des Europäischen Parlaments.

Albert Deß MdEP

Aktuelle Pressemeldungen

Der Transport von lebenden Tieren sowohl in Drittstaaten als auch innerhalb der EU unterliegt strengsten EU-Verordnungen. „Jeder Transport mit lebenden Tieren muss gesetzeskonform durchgeführt werden, jeder Tiertransport muss sachgerecht durchgeführt wird“, so der bayerische CSU-Europaabgeordnete und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion Albert Deß.

Mit einem Jahr Verspätung ist im Jahr 2015 die letzte Agrarreform in Kraft getreten. Jetzt sollen über 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe erneut mit einer neuen Reform konfrontiert werden.

„Es ist mir unverständlich, warum in jeder Wahlperiode für die Landwirtschaft eine komplett neue Reform auf den Weg gebracht wird. Warum verunsichert man mit einer neuen Reform die Landwirte in Europa? Besser wäre es, Korrekturen an der bestehenden Agrarreform vorzunehmen. Die Vorschläge des Agrarkommissars führen außerdem dazu, dass wir uns immer mehr von der Gemeinsamkeit einer Europäischen Agrarpolitik entfernen“, so Albert Deß. „Dabei waren es gerade diese Gemeinsamkeiten der Agrarpolitik, die jahrzehntelang eine unverzichtbare Klammer des Europäischen Einigungsprozesses,“ so Albert Deß weiter.